Work: Portfolio und Arbeiten

ERUPTION WINZER

Kultur der Reibung

Aus allzu großer Harmonie einsteht bloß das Vorhersehbare. Den Protagonisten rund um die Winzervereinigung Eruption geht es stattdessen um die Kultur der Reibung und um die ehrliche Auseinandersetzung. Um Menschen die aufeinander zugehen, auseinander driften, sich aneinander reiben und dadurch Energie erzeugen. So verstehen sie ihre Verbindung. Sie entstand aus derselben Kraft aus der vor Millionen Jahren die Region entstand in der sie Wein machen. Aus vulkanischer Aktivität, dem Verschieben von Kontinentalplatten, dem Driften, Stoßen und Bersten. Eine Idee, die sich in Design, Claim, Corporate Wording und Fotografie widerspiegelt und die damit Ausdruck jener Naturgewalt ist, aus der das Besondere und damit das Andere entsteht. Eruption ist eben mehr als bloß heiße Luft, es ist vielmehr ein Tanz auf dem Vulkan.

RESTAURANT FUXBAU

BERG TO TABLE AM ARLBERG

Neugier befiehlt nicht die Welt neu zu erfinden, aber sie jedes Mal neu zu entdecken. Neue Zugänge zu Vertrautem finden, das ist es was sich der Fuxbau seit jeher in die Karte schreibt. Die haubengekrönten Protagonisten rund um Küchenchef Tobias Schöpf wissen was sie tun. Ihren Geschmack hat die Region geprägt, die Klarheit und Unmissverständlichkeit mit der sie ihn auf die Teller bringen ist schlichtes Können. Dabei hat man im Fuxbau nie vergessen über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Denn nur wer das Andere kennt, weiß wer er ist und wer er in Zukunft sein will. Konzept, Design und Fotografie haben sich von der Klarheit dieser Küche inspirieren lassen. Von der Kompromisslosigkeit des Guten, das hier doch so nahe liegt. Wer das, was er tut, gut tut, macht es sich eben im besten Sinne des Wortes einfach.

Weingut Engel

Ein Ort als Bühne. Echt und offen genug, um sich darin zu entwickeln

Es fällt nicht schwer den Engehof zu lieben. Hier macht Simon Engel mit seiner Frau Andrea Wein und feiert das Leben. In vollen Zügen, mit ganzer Hingabe und mit dem Wunsch zu bleiben. Dabei gleicht kein Tag dem anderen, denn die Engels sind immer in Bewegung. Ihr Hof schafft die Basis, ist Bühne und Rückzugsort zugleich. Man feiert Feste, tüftelt an den Weinen und pflegt Beziehungen. Manchmal laut dann wieder leise, aber nie ganz ruhig. Das Konzept der Website gibt dieser Offenheit einen Rahmen, fasst zusammen was schwer zu fassen ist. Denn Simon Engel ist ein Paradiesvogel, einer der das Unerwartete sucht und die Überraschung liebt. Im Leben und im Wein kommt es ohnehin meist anders als man denkt.

Cazal Eyewear

Be iconic. Be Cazal.

Großzügig, kompromisslos und mit ausgeprägten Ecken und Kanten. Das ist Cazal. Und es ist Kult. Cari Zalloni hat die Brillenmarke in den 70er Jahren mit seinen aussagekräftigen Designs geprägt, Katharina Schlager führt die Kultmarke nun in eine neue Zukunft. Nicht weniger kompromisslos und nicht weniger konsequent. Denn gutes Design fragt nicht, es ist. Kein leichtes Erbe, denn „Iconic Designs“ sind keine Kopien, sie sind Kunst. Ausdruck einer Sehnsucht, Abbild und Vision zugleich. Brillen für außergewöhnliche Menschen, für Ikonen, für Leitfiguren unserer Zeit, abseits der Einheitsoptik. Katharina Schalgers „Visions of Change“ sind die Basis für die strategische und visuelle Ausrichtung einer Kultmarke, an der wir gemeinsam mit Fotografie und Design arbeiten.

Margarethe Yoshida

Was die Liebe vermag, kann die Vernunft nicht denken

Der Liebe wegen ging Margarethe Yoshida nach Japan, lernte und blieb viele Jahre. Japaner verstehen die Zeit nicht als Linie, sondern als Raum. In ihm konzentriert man sich auf eine einzige Sache. Dieser räumt man so viel Zeit ein, wie sie braucht um perfekt zu werden. Margarethe Yoshidas Raum ist die Küche. Dort hat sie ihren ganz eigenen Weg gefunden und ist damit noch lange nicht am Ende. Margarethe Yoshida kocht. Über Kontinente hinweg und mit ganzer Leidenschaft. Heute lebt sie mit ihrem japanischen Mann Junichi in Graz. Alles hat sich gefügt. Zu einem schönen Anderen. Ihrem Anderen. Wir durften diesem «Anderen» ein neues Erscheinungsbild geben. Dabei versuchen Design, Fotografie und Wording dem Leben zwischen den Kulturen gerecht zu werden und agieren im Spannungsfeld zwischen japanischer Perfektion und europäischem Savoir-vivre.

DR. EVA LANG

Wenn ein strahlendes Lächeln zur allerschönsten Referenz wird

Lachen ist ansteckend und es hat ebensoviele Gründe wie Gesichter. Zahnärztin zu sein ist neben der hohen fachlichen Kompetenz deshalb immer auch Beziehungswissenschaft. Als Familienzahnärtzin begleitet Dr. Eva Lang ihre Patienten ein Leben lang – vom ersten Milchzahn bis zum Implantat. Offene Gespräche sind da genauso wichtig, wie das Wissen um die richtige Behandlungsmethode. Gerade deshalb steht das Lachen in dieser Ordination an erster Stelle und zieht sich wie ein blauer Faden durch den Webauftritt von Eva und ihrem Team. Weißes Papier durfte offene Texte mit Augenzwinkern beisteuern, so wie es sich für eine Zahnärztin wie diese gehört. Kompetent, modern,  präzise und über all dem mit einem strahlenden Lächeln im Herzen.

Doris Pesendorfer
Brands & Rooms

Tailored visual versatility

Der erste Moment zählt. Das haben Marken und Räume gemeinsam. Wer einen Raum betritt, spürt sofort, ob er in sich stimmt. Dabei geht es nicht darum, ob er laut oder leise ist, opulent oder minimalistisch. Am Ende geht es darum Räume und Marken gleichermaßen zu spüren und sie zu einem Abbild dessen zu machen was sie sind. Räume und Marken zu entwickeln beginnt für Doris Pesendorfer daher zuerst im Herz und erst dann im Kopf. Dort findet sie dann jene Spielräume, die zu immer wieder neuen Ergebnissen führen. Authentisch, unverwechselbar, ästhetisch, zeitlos. Es ist ihr besonderer Blick auf die Dinge, der Anker und Basis jeder visuellen Strategie ist. Er ist das Ergebnis aus Sensibilität, Können und Erfahrung. Weißes Papier durfte neben ein paar strategischen Fragen vor allen Dingen Texte für eine außergewöhnliche Frau und ihre nicht weniger außergewöhnliche Arbeit beisteuern.

MOSTVIERTLER FELDVERSUCHE

WER NICHT WAGT, GEWINNT AUCH NICHT

Wissenschaftlich gesehen ist ein Versuch nicht mehr oder weniger, als das absichtliche Herbeiführen einer Erscheinung, um darin Gesetzmässigkeiten zu erkennen. Für das Mostviertel als kulinarische Region ist es viel mehr als das. In den Feldversuchen geht es um den Mut eingefahrene Wege zu verlassen und damit Freiheit für den Gaumen zu erlangen. Denn wer nicht wagt, gewinnt auch nicht. Das ist auch das Credo der Veranstaltungsreihe mit der Köche und Produzenten des Mostviertels das Experiment zum Prinzip erheben. Abseits der Komfortzone von „Mostbratl“ und „Dirndlsirup“ und mit dem Willen eine Region kulinarisch weiterzuentwickeln.

Kogel 3

Das Glück is a Kogerl

Die Vorgaben: ein nigelnagelneues Restaurant inmitten einer der schönsten Weingegenden Österreichs, mit dem ehrgeizigen Ziel anders sein zu wollen. Nicht einfach, denn Restaurants mit ebendiesem Anspruch gibt es genug, und sie alle setzen in Wort und Bild auf die Schönheit der Landschaft. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit Grafikdesign und Fotografie, ein bewusst anderes Konzept umgesetzt. Der Kogel, oder besser gesagt gleich drei davon wurden zum zentralen grafischen und fotografischen Element, das zeitgemäß, konsequent und selbstbewusst auf Website und Drucksorten inszeniert wurde. Beim Text setzten wir trotz moderner Optik ganz auf Bodenständigkeit und die Liebe zur Region und zu ihren Menschen.

47° Rare Styrian Cuisine

Das Land südlich des 47. Breitengrades als Wiege der "Rare Styrian Cuisine"

Wenn jeder einzelne von ihnen bereits zur kulinarischen Spitzenklasse des Landes gehört, was könnte man dann wohl erst gemeinsam bewegen? Dieser Gedanke liegt der Idee von „47° – rare styrian cuisine“ zugrunde. Einer Vereinigung steirischer Spitzenköche, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Region südlich des 47. Breitengrades sichtbarer zu machen. Weisses Papier durfte dieses ehrgeizige Projekt im Team mit Tina Veit-Fuchs begleiten, mitgestalten und koordinieren. Auf Basis der Begriffe Heimat, Identität, Wurzeln, Leidenschaft, Freundschaft und Mut, wurden Geschichten entwickelt, aus denen eine Website und ein Magazin entstanden sind. Die Planung einer eigenen Gastkochreihe unter Einbindung landwirtschaftlicher Produzenten, sowie gemeinsame Großveranstaltungen rundeten das Gesamtkonzept ab.

Der kleine Bär

Drei Zimmer, eine Küche und große Träume bis unters Dach

Claudia und Manuel Ressi sind gastronomisch keine Unbekannten. Längst haben sich der ehemalige Sous Chef von Heinz Reitbauer und seine Frau im Bärenwirt von Hermagor das Vertrauen von Einheimischen und Fremden erkocht. Mit hervorragender und verständlicher Küche und einer gehörigen Portion Leidenschaft. Letztere war übrigens auch dafür verantwortlich, dass ihnen das kleine Haus gegenüber nicht aus dem Kopf gehen wollte. In Gedanken sahen die beiden im ehemaligen Nachtwächterhaus ein kleines Bistro, mit angeschlossenem Laden, einer Kochschule und drei hübschen Zimmern. Dafür galt es einen Namen und ein schlüssiges Konzept zu entwickeln. Nach mehreren Monaten Renovierung zog der kleine Bruder des großen Bären schließlich ein, und bringt seither frischen Wind in die Altstadt. Unter dem Namen „Der kleine Bär“ entstanden eine Website, verschiedene Drucksorten, sowie eine eigene Produktlinie.

Roland J. Schabetsberger

Alles schön und gut

Erstklassiges Handwerk und exzellentes Design gehören zusammen. Das eine ist ohne das andere nichts. Das gilt für Architektur ebenso wie für das Tischlerhandwerk und für das Entwickeln einer Website. Diesen Grundsatz hat das Team das an diesem Projekt gearbeitet hat einmal mehr im Hinterkopf behalten. Klarheit, Eleganz und Präzision waren die Schlagwörter die man uns zugeworfen hatte und die während des Positionierungsprozesses immer mehr in den Vordergrund rückten. Auf Basis dessen entwickelte sich eine Website, ein fotografisches Konzept, ein Logo und verschiedene Drucksorten.

ÖLMÜHLE FANDLER

Vom Reformhaus auf die Teller der Gourmets und in die Küchen der Spitzengastronomie

Man kannte die Marke Fandler bislang vorwiegend aus dem Reformhaus. Ein Faktum, das ein wesentliches und vor allem vielversprechendes Kundensegment außer Acht gelassen hatte: jenes der Gourmets und der Spitzengastronomie. Das sollte sich mit gezielten Maßnahmen, wie einer Serie von Inseraten im Gourmetmagazin „A la Carte“, sowie dem „S-Magazin“ von Heinz Reitbauer, einem Kundenmagagzin und Veranstaltungen, wie die des Koch.Campus Austria ändern.

Der Beerenberg

RESONANZRAUM DES LEBENS

Vor einigen Jahren hat die Sehnsucht über die Vernunft gesiegt und die Schmieds haben sich einen Berg gekauft. Vor den Toren von Linz und mit über 40 Jahre alten Heidelbeersträuchern. 10 Sorten abseits von Monokulturen und Einheitsgeschmack. Ein guter Anfang, aber für Jakob Schmied und seine Familie noch lange kein Ende. Sie sehen den Beerenberg vor allem als Raum für Entwicklung. Man lebt im Zustand von „permanent beta“, entwickelt sich an und mit diesem Berg und ist Modell zeitgemässer Landwirtschaft. Die geht weit über Heidelbeeren hinaus und gibt Mensch und Tier ein Zuhause. Der Beerenberg ist mehr als bloße Stadtflucht, er ist ein Lebenstraum den man gerade erst zu träumen begonnen hat. Gemeinsam mit Design und Fotografie haben wir versucht diesem Zustand einen Rahmen zu geben. Offen genug, um die Entwicklung dieses Ortes und seiner Menschen abzubilden, und klar genug, um zu zeigen, wer man ist.

Weingut Stefan Bauer

Spiegel des Lebens. Einfach, aber alles andere als einfältig

Zwischen Rüben, Erdäpfel, Nüssen und Kirschen ist Wein. Dazwischen tummeln sich die Feldhasen und fliegen die Fasane hoch, wenn man ihnen zu nahe gekommen ist. Das ist der Wagram und hier liebt man das gute, einfache Leben. Wer glaubt, dass das eindimensional wäre, der irrt. Denn diese Region ist geprägt vom Löss, von der Jagd und vom Wein. Er ist es, der alles zusammenhält und Menschen um den gedeckten Tisch versammelt.  Lebenslustig, intensiv, geradlinig, wie die Menschen die ihn machen. Konzept, Text, Fotografie und Design sind Ausdruck dieses Lebens, spannen den Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft, Einfachheit und Komplexität, Familie und Individuum. Stefan Bauer ist Winzer, Jäger und Gastgeber aus Leidenschaft. Ohne Allüren, so wie die Gegend in die er hineingeboren wurde. Charakter entsteht eben nicht per Zufall.

Mörz Naturstein

Alles andere als oberflächlich

Naturstein ist alles. Einmal ist er aufregend und bunt, dann wieder monochrom und zurückhaltend. Ganz so wie in der Mode, die je nach Wunsch einmal maßgeschneidert und dann wieder „ready to wear“ daherkommt. Eine Tatsache, die sich wie ein roter Faden durch die neue Website des Unternehmens von Katharina Mörz-Heissenberger zieht. Die Natursteinkollektionen „Prêt-à-porter“ und „Haute Couture“ vereinen Avantgarde und Klassik, ehren dabei das Natürliche, experimentieren mit Farben, Formen und Schnitten und bleiben sich in Fragen der Qualität uneingeschränkt treu. Fotografie, Grafikdesign und Text holen sich für diesen zeitgemäßen Auftritt Anleihen aus der Mode und kommen am Ende zum Schluss, dass die Natur immer noch die schönsten Kleider trägt.

Weingut Hannes Sabathi

Wein ist eine Reihe von Vertagungen

Der Ungeduldige will möglichst viel, und er will es schnell. Hannes Sabathis erste Jahre als Winzer waren geprägt von jugendlicher Ungeduld und großem Gestaltungswillen. Viele Jahre später ist er bei sich und seinem Wein angekommen. Das zeigt sich auch in einem neuen Webauftritt, der von Eleganz, Ruhe und Purismus lebt. Ganz so wie die Weine von Hannes Sabathi. „Erfolge sind weder aussergewöhnlich noch rätselhaft. Sie sind das Ergebnis guter Teamarbeit, besonderer Gelegenheiten und der Fähigkeit sie zu erkennen“, heißt es da unter anderem. Das gilt auch für die Umsetzung dieser besonderen Website, die weitgehend ohne Kategoriefolklore auskommt und sich stattdessen einem zeitgemäßen Umgang mit dem Thema verschrieben hat.

 

Weingut Maria und Sepp Muster

Eine Geschichte über die Sehnsucht nach dem scheinbar einfachen

Maria und Sepp Muster sind Pioniere. Menschen, die in ihrer Bescheidenheit und Zurückgenommenheit vielleicht lauter sind als viele andere. Dabei tun sie nur das was sie immer schon tun wollten: Weine machen, die viel mehr das Ergebnis des Weglassens, als die des Hinzufügens sind, so komplex und gleichzeitig so puristisch. Das und die Unverwechselbarkeit der Etiketten des mittlerweile verstorbenen Künstlers Beppo Pliem haben das Team geleitet. Dabei entstand ein Konzept abseits des bereits Gesehenen. Eines in dem weniger genug ist, und das optisch wie textlich auf diese außergewöhnlichen Menschen und ihre bedingungslose Suche nach Lebendigkeit zugeschnitten ist. Diese Haltung kann man nicht nur sehen, man kann sie vor allen Dingen auch trinken.

Tau Wein

Wer uns findet, findet uns gut.

1287 Einwohner, 1 Kirche, 6 Buschenschenken, 1 Bäckerei, 218 Kühe, 17 Schafe, 1 Freibad, 11 Winzer und gut eine Stunde bis zur nächsten Autobahn. Das ist Tieschen. So versteckt und klein, dass es wahrlich nicht leicht zu finden ist. Zu Fuß kann man den Ort unweit der slowenischen Grenze an einem einzigen Tag umrunden. Das mag verschlafen klingen, aber der Schein trügt. Tieschen ist anders. Das liegt mitunter daran, dass man hier immer schon auf sich allein gestellt war und die Welt nach seinen eigenen Wünschen gestaltet hat. Entlegen, aber keinesfalls abseits machen 11 Tieschener Winzer hier Wein. Sie tragen ihr Herz am richtigen Fleck und es fehlt ihnen nicht an Selbstironie. Konzept, Design, Fotografie und Wording huldigen diesem Umstand, spielen mit der Idee von „Suchen und Finden“ und haben der Gruppe damit ein vollkommen neues Gesicht gegeben.

 

WEINGUT TEMENT

Wein entlang einer Linie

Nüchtern betrachtet ist eine Grenze nicht mehr oder nicht weniger als eine wirkliche oder gedankliche Linie, die zwei Dinge voneinander trennt. Grenzen treffen aber auch eine Entscheidung, zwischen hier und dort, zwischen diesem und jenem. Das gilt auch für Wein und die Art wie man sich ihm nähert. Seit Jahrzehnten und über zwei Generationen lebt die Familie Tement ihre Idee von Wein — geradlinig, ohne jede Beliebigkeit und geprägt von der Kraft und Schönheit eines Landstrichs nah an der Grenze zu Slowenien. Der Begriff der Grenze hat das Team bei der Umsetzung verschiedener Drucksorten und einer Website geleitet. Darüber hinaus entstand eine Interviewreihe und die Lust das Thema in alle erdenklichen Richtungen weiter zu entwickeln, Grenzen zu überschreiten und sei es nur, um am Ende doch auf Altbewährtes zu vertrauen.

stonemade

The beauty of Imperfection

Stonemade ist Handwerk, aber eines in dem ausnahmsweise einmal nicht der Mensch die Regeln vorgibt. Es ist die Natur, die in den Tellern und Schalen von Stonemade ihre Spuren hinterlassen hat und sie dadurch zu etwas Einzigartigem macht. Fingerabdrücke und Lachfalten des Lebens mit denen Auftraggeberin Katharina Mörz-Heissenberger die Schönheit des Unvollkommenen feiert. Oder wie schon Leonhard Cohen es ausdrückte: „There is a crack in everything. That’s how the light get’s in.“ Dieser Satz sollte das Projektteam während des gesamten Prozesses begleiten, zu einem starken Bild und zu einer klaren Orientierung werden. Von Text bis Fotografie und von Grafik bis Webdesign.

ADMONTER

Am Anfang war der Wald

Altes bewahren. Neues wagen. Das ist das Credo von Admonter. Seit fast 1000 Jahren beschäftigt sich die Region rund um das bekannte Benediktinerstift mit Holz und dessen nachhaltiger Verarbeitung. Dabei geht es in allem was man tut um die Sehnsucht nach Wärme, Ruhe, Sicherheit, Großartigkeit und Respekt. Weisses Papier durfte Texte für eine Unternehmensbroschüre und damit für ein außergewöhnliches und vielfältiges Material beisteuern. Ein Material das sentimental macht, das lebt, die Geschichte von Verwurzelung in sich trägt und dabei immer etwas von draussen erzählt. Holz verfügt eben über eine besondere Weisheit, die sich über Jahrtausende angesammelt hat und die auch in Zukunft nichts von ihrer Schönheit verlieren wird.

Thomas Klein

Nehmen Sie Platz, Sie sind in guten Händen

„Sich für andere Menschen stark zu machen ist neben der Frage des Könnens vor allen Dingen eine des Wollens“, sagt Thomas Klein, und meint damit die Tatsache, dass man als Rechtsanwalt den Willen haben muss Dinge im positiven Sinne zu verändern. Dabei gehen er und seine Mitarbeiter gerne auch unkonventionelle Wege. Frisch, mutig und voller Energie. Eigenschaften die uns auch beim Webkonzept für diese modern geführte Rechtsanwaltskanzlei geleitet haben. Es dominieren frische Farben und klare Formen, abseits der gängigen Kategoriefolklore. Erfrischend anders, und dennoch mit jener Ernsthaftigkeit und Professionalität die das Berufsbild des Rechtsanwaltes vorgibt.

Tian Glashausgespräche

Gemeinsam gegen die Monokulturen im Kopf

Gute Gespräche brauchen ein ebensolches Klima. Einen geschützten Rahmen, in dem die Meinungsvielfalt gewahrt bleibt und man sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens stellen kann. Das war die Intention, die hinter Paul Ivics „Glashausgesprächen“ stand. Einer Gesprächsreihe, die im Tian in Wien ihren Anfang nahm und im Juni 2018 in Serfaus ihre Fortsetzung fand. Der Fokus lag dabei ganz klar auf den Themen Ernährung und Wachstum, und dem Wunsch die Dinge im positiven Sinne zu verändern. Dabei war es wichtig sich keineswegs nur auf die Sicht der Spitzengastronomie zu beschränken, sondern sich in alle Richtungen zu öffnen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Branchen bot man so dem Einheitsbrei im Kopf und auf dem Teller die Stirn. Der Geschmack war und ist dabei die Trägersubstanz und damit wohl auch der allergrößte Verbündete.

Die Erben

1444 m Seehöhe, 3 Länder, 60 Menschen und ein Playdoyer für die Renaissance des Subversiven

Essen und Trinken hat Menschen immer schon um einen Tisch versammelt. Dieses Bild liegt der Idee „Der Erben“ zugrunde, einer Gruppe von Menschen aus unterschiedlichsten Ecken, die gemeinsam die Welt im Nahebereich von Kultur und Kulinarik ein Stück weit besser machen wollen. Geeint durch das Bewusstsein, etwas von dem zu erhalten und weiterzugeben, was wir unsere „kulinarische Herkunft“ nennen. Im Juli 2016 trafen sich „Die Erben“ am Arlberg auf 1444 m Seehhöhe zum Gedankenaustausch. Insgesamt mehr als 60 Vertreter aus Politik, Landwirtshaft, Kunst und Kultur, Journalismus, Gastronomie und Wissenschaft waren vor Ort. Der gedeckte Tisch diente dabei als Medium einer lebendig geführten Wertediskussion, die auf diese Weise auch der gesellschaftspolitischen Dimension von Kulinarik gerecht werden konnte.